Art-Symposium 2020 am Kunstbahnhof Klangen

Art-Symposium 2020 am Kunstbahnhof Klangen

Der Kasperl erzählt…

…traurig, aber doch noch mit Hoffnung erfüllt, sitze ich da und schaue auf den Planet Erde, der im totalen Chaos zu versinken droht.

Wälder brennen über viele Quadratkilometer. Unseren Mitbewohnern, den dort wildlebenden Tieren, wird der Lebensraum entzogen und sie sterben zu tausenden einen qualvollen Feuertod.
Nur dafür, dass wir, die sogenannte privilegierte „weiße Rasse“, billiges Soja zur Tierfütterung und damit billige Sonderangebote an Fleisch bekommen.

Die Menschen dort müssen ebenfalls fliehen, wollen sie nicht in den Flammen umkommen. Die Bewohner dort sind ja unsere Schwestern und Brüder, verdienen daher unseren vollsten Respekt. Ihre Lebensweise und Kultur wollen wir anerkennen und respektieren. Seien wir, die sogenannte so fortschrittliche Gesellschaft, doch nicht so überheblich und glauben diese Menschen bekehren und missionieren zu müssen.
Ihr Land dient ihrem Lebensunterhalt und darf nicht ausbeutungswütigen, gierigen und skrupellosen Menschen zum Opfer fallen.

Die Meere sind verseucht, mit Müll und chemischen Substanzen angefüllt. Die Fische und Meerestieren haben dadurch keine Überlebenschance und verenden auf schreckliche Weise.
Dadurch wird, so gescheit wir auch sind, auch unsere Lebensgrundlage entzogen.

Der Klimawandel, heute wohl von fast niemandem bestritten, jedoch von fast allen verdrängt, bedroht unseren Planet Erde, hervorgerufen von uns Menschen, die wir keinen Respekt vor unserer wunderschönen Natur und deren Bewohner haben.
Rauchende Schlote, überbordender Luft-Schiffs- und Straßenverkehr verpesten unsere einmal sauber gewesene Luft – dies alles um des Profits wegen.

Aber auch die Landwirtschaft tut das ihre dazu. Die Äcker werden immer mehr mit Chemie gedüngt, damit wir noch mehr Tiere füttern können, um diese dann auf qualvolle Weise in Tierfabriken zu Billigfleisch zu verarbeiten.

Ich, der Kasperl rufe Euch auf, diesem perversen Treiben ein Ende zu bereiten. Noch ist es nicht zu spät, jedoch bereits fünf nach zwölf!
Bieten wird den „Profittreiben“ Einhalt –  nicht mit Aufstand, nicht mit Revolution, sondern durch den Umstand, dass wir nur mehr regional aus vertrauenswürdiger Landwirtschaft kaufen, keine Plastikverpackung mehr akzeptieren, damit die heimischen Handwerksbetrieben fördern und somit regionale Arbeitsplätze sichern!

Ihr Kasperle